Das Gefühl der Nacht

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Das Gefühl der Nacht

Wenn sich die Dunkelheit wie ein Tuch über die Stadt legt, sind wir wieder auf der Straße. Die Stadt leuchtet, als ob sie ihr ganzes Licht auf einmal ausgeben möchte, während ihr Glitzern die Seele beflügelt wie ein Trip. 

Eindrücke. Sie fliegen vorbei. Menschen stehen da und unterhalten sich, die Einkaufstüten in der Hand. Sie sitzen auf Bänken, warten auf den Bus oder stehen an der Ampel. Manche geben  bei Grün Gas, manche auch bei Rot.
Der Kassierer an der Tankstelle legt uns Zettel und Stift auf den Tresen: »Einmal hier unterschreiben, bitte« und wendet sich dem nächsten Kunden zu. »Schönen Abend euch.«
Kurzer Stopp beim Amerikaner. Ein Eis für mich und zwei Chickenburger für meinen Kollegen. Ungesund und genau richtig. Anschließend sind wir wieder auf der Straße, zurück in Richtung Rettungswache. Die vielen beleuchteten Werbeplanen an der großen Hauptstraße, die langsam und schwer wehen wie Bühnenmolton im Wind  vermitteln uns das Gefühl der großstädtischen Dekadenz. Auf dem Weg noch eine dringende Pinkelpause meines Kollegen, der nicht mit der prompten Wirkung der Flasche Wasser im Körper gerechnet hatte.

Teilen Sie diese Fahrt und die visuellen Eindrücken unseres nächtlichen Streifzuges mit mir, und visualisieren Sie, wie der Rettungsdienst auch sein kann. Temperaturen: um die 30 Grad Celsius – Luft und die Geräusche der Stadt  durchfluten den Innenraum des Rettungswagens.

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